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AUSTERLITZ von W.G.SEBALD, eine uneingeschr?nkte empfehlung!
3.2.04 21:49


im GUARDIAN und in der NZZ finden sich fundierte SEBALD artikel, die einiges ?ber seine arbeits- und denkweise aussagen.
4.2.04 20:26


der n?chste zu entdeckende autor wird VLADIMIR NABOKOV sein. u.a. nat?rlich...
4.2.04 20:31


stilbl?ten:

DIETER HILDEBRANDT ?ber FORD MADOX FORDs "Manche tun es nicht" in der ZEITliteraturbeilage dezember 2003, s. 17:

"Der 1873 geborene Sohn des arrivierenden Musikologen bekam seinen ersten Ford als Vornamen vom Gro?vater, sp?ter, nach dem fr?hen Tod des Vaters, dann auch nohc den Madox statt des Hermann. Das Echo des zweiten Ford legte er sich selbst nach dem Ersten Weltkrieg zu; als er schon eine gro?e Anzahl von B?chern unter dem Namen Hueffer ver?ffentlicht hatte (darunter mehrere in Autorengemeinschaft mit Joseph Conrad). Es war, als wolle er damit auch einen Teil seiner fr?hen Biografie tilgen, die er von teils selbstverschuldeten Skandalen, teils rankun?sem [genial!] Society-Tratsch diskreditiert sah."
21.2.04 09:44


"Schreiben

Man ist versucht, Ingeborg Bachmann eine Faszination von Papier nachzusagen. Und zwar in dem k?rperlichen, in dem materiellen Sinn des Wortes. Zun?chst, was die Person der/des Schreibenden angeht, dann, was das Material betrifft, das beschrieben wird, und in einem dritten Sinn, was das Schicksal des Geschriebenen betrifft, das, was aus der Schrift wird, die sich auf dem Papier abzeichnet.
So gibt es in einer ihrer kleineren Arbeiten ?ber die Musik einen kleinen Passus ?ber Partituren: "Zuerst ist das Notenpapier da mit den horizontalen Linien; f?nf formieren sich zu einer Sprache mit Wegweisern, Wegabschnitten, Halt- und Verbotstafeln und Warnungszeichen bei Geschwindigkeitsbeschr?nkung. Manchmal ist der Verkehr sehr dicht, und das Papier wogt von schwarzen Zeichen, braven Kolonnen und gewitzten Ausbrechern. Streckenweise ist es still und leer; nur die eine und andre Note hat sich verirrt, zu weit vorgewagt oder ist zu weit zur?ckgeblieben. Die Stra?en verlaufen sich in einem anderen Land." (Bd. IV der Werkausgabe, hg. von Chr. Koschel, I. v. Weidenbaum und Cl. M?nster, M?nchen 1978, S. 51) Das Papier ist der K?rper, in dessen Raum sich die Musik, eine "Sprache, der hier ein Schriftbild entsprechen will" (IV, 52) einzurichten hat. Vielleicht vermag gerade die Partitur festzuhalten, in welchem Ma?e sie sich ?ber die Strukturierung eines ihr vorgegebenen Ortes, eines schon gezeichneten Papiers entfaltet, eine Ordnung, die im Fall der Sprache und besonders der Literatur nicht mehr so leicht zu erfahren ist."

Helga Meise, Topographien. Lekt?revorschl?ge zu Ingeborg Bachmann, in: Text + Kritik, Sonderband Ingeborg Bachmann, hg. von Heinz Ludwig Arnold, edition text + kritik, M?nchen 1984, S. 105
23.2.04 15:13





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