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"If literature
has engaged
me as a project,
first as a reader
and then as a writer,
it is an extension
of my sympathies
to other selves,
other domains,
other dreams,
other words,
other territories."

SUSAN SONTAG

13.11.03 12:38
1.12.03 20:11


und wieder ganz an den anfang zur?ck:

"Aber ob man nun rechts oder links ging, jeden Tag kehrte Alexis zu einer Ecke der Rue Garibaldi zur?ck: Das war ein kleiner Gartenhof, ganz voller Gestr?pp und Unrat, von einem wackligen Lattenzaun umgeben, hinter dem man Kaninchenst?lle sah, seltsame, verrostete Dinge, Unkraut, das wohl oder ?bel durch den Staub hindurch wuchs, die Andeutung einer Baumgruppe, darunter ein verrottender Tisch und eine verfallene Bank. Dieser Garten-Hof lag in dem rechten Winkel zwischen den beiden Fl?geln eines einst?ckigen, schmutzig braunen Hauses mit r?tlich schimmernden Mauerrissen. An der rissigen Mauer konnte man in H?he des einzigen Obergeschosses lesen "Zur gem?tlichen Ecke", und darunter "Cafe". Die Buchstaben waren ungef?hr im Halbrund angeordnet, plumpe, unbeholfene Buchstaben, gelbbraun schattiert, die gro?en Buchstaben mit Schn?rkeln verziert, sozusagen die Adresse eines Briefes vom Lande... Eine h?lzerne Treppe , gef?hrlich schief und morsch, f?hrte von der elenden Behausung in das Gestr?pp und den Staub des Gartens hinab. An das kleine Haus schlo? sich ein sehr langer Bretterzaun an aus hohen, spitzen, grauen Planken, hinter denen sich ein weites, unbebautes Gel?nde erstreckte. Aber den Hintergrund dieser St?tte der Verlassenheit bildete die R?ckseite gro?er H?user, der hohe und schmale R?cken einer Art verr?ckt angeordneter Wolkenkratzer... Alexis blieb lange vor der "gem?tlichen Ecke" stehen und betrachtete sie. Leute kamen und gingen, Kleinh?ndler, Kleinb?rger, Angestellte. Diese Stra?en waren f?r sie gemacht, genau nach Ma?, sie hatten nur das, was sie verdienten." S. 26ff aus:

ELSA TRIOLET, Das private Leben im Krieg oder Alexis Slavsky, Kunstmaler in: Das Ende hat seinen Preis, Erz?hlungen aus der Resistance, Schwiftinger Galerie Verlag, Oberschlei?heim 1983

17.11.03 15:36

1.12.03 20:12


"Manchmal gingen sie zusammen in dieses Viertel von Saint-Jean mit seinen schmutzigen, engen alten Gassen, seinen H?usern, die als Vorbild f?r alle die undurchdringlichen H?user von Lyon gelten k?nnen. Wenn man nicht gerade auf dem Bauch kriechen wollte, h?tte man nichts Engeres, Finstereres bauen k?nnen als die schlauchartigen Durchg?nge, die ihnen als Eingang dienten und auf einen Hof m?ndeten, und wenn je ein Haus in Lyon daran denkt, seine Fenster zu verzieren, sich mit Gurtb?gen zu schm?cken, mit Spitzb?gen, mit Madonnen in Nischen, schmiedeeisernen Gittern, Galerien, Wendeltreppen, dann nur in diesem verborgenen H?fen, fern von den Augen der Passanten, fern von der Stra?e..." S. 34 aus s.u.

lyon

18.11.03 22:48
1.12.03 20:15


einschub: "Definitions are boundaries, and boundaries are anathema to Webloggers. Moreover, the best Weblogs are always shifting and evolving, always on their way to being something else."

- Julia Keller of the Chicago Tribune

19.11.03 09:38 verlinken / 3 kommentar(e) / kommentieren...

1.12.03 20:18


"[...] im Unterschied zum Roman kann der Film Details nicht nur aneinander reihen, sondern g l e i c h z e i t i g zeigen, was einen detailbesessenen Schreiber wie Flaubert fast verr?ckt vor Gestaltungslust h?tte machen k?nnen."

G?NTER OHNEMUS, Barnes? Papagei Barnes, in: ZEIT literaturbeilage okober 2003, s. 51

23.11.03 12:22


1.12.03 20:19


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